Über den Ranglarkampen

Nachtrag vom 22.07. wegen fehlendem Internet

Die Nacht war wirklich so erholsam, als hätten wir auf Daunen geschlafen. Dafür war das Frühstück nicht ganz so luxuriös. Für uns gab es das Brot von vorgestern mit dem geraspelten Käse der Nudeln von gestern. Schmeckte aber. Unsere drei Camperfreund:innen hatten da schon etwas mehr Luxus eingeplant und kochten sich sogar Kaffee. Ihr Gasgrill war allerdings noch aus der Kriegszeit (zumindest sagten sie das) und funktionierte nicht ganz so einwandfrei. Also liehen wir ihnen unseren „Bunsenbrenner“ aus. Schließlich haben wir auch gestern von ihnen Süßigkeiten aus Schweden (die Norweger:innen fahren zum einkaufen meistens nach Schweden, weil es billiger ist) bekommen. Dann verabschiedeten wir uns, tauschten Instagram-Namen aus (für die Follower) und knipsten noch Erinnerungsfotos. Nun hieß es für Lina und mich, auf nach oben! Wir erklommen 1100 Höhenmeter. Zunächst auf schönen leichten Wanderwegen, aber irgendwann ging es nicht mehr weiter. So schlugen wir uns durchs Dickicht, überquerten Sümpfe sowie Flüsse und krochen unter umgefallenen Bäumen her (ok ich übertreibe ein bisschen, obwohl eigentlich auch nicht). Nach 5 Stunden erreichten wir endlich die Spitze. Die Anstrengung hatte sich gelohnt, denn die Aussicht war einfach genial. Runter ging es dann zum Glück schneller.
Nahe eines kleinen Dorfes haben wir nun unser Zelt aufgeschlagen, uns im Fluss gewaschen und mit dem Bauern der anliegenden Felder gequatscht. Der nächste Tag ist geplant. Mal schauen welchen Riesen wir dann erklimmen müssen.

Der „Weg“ den Berg hinauf

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