Uppsala

Habe ich nur wegen des Namens in dieser Stadt einen Zwischenstopp gemacht? Vielleicht. Habe ich mich noch mehr darüber gefreut, als ich erfahren habe, dass es auch Gamla Uppsala gibt? Wir werden es niemals wissen.

In der Nacht wachte ich immer wieder auf, wechselte die Schlafposition von auf dem Rücken liegend auf die Seite aber ansonsten schlief ich sehr gut. Dann frühstückte ich Roggenbrot mit veganem Käse und stieg schließlich um kurz vor neun aus dem Zug aus. In Uppsala suchte ich mir ein Schließfach für den Rucksack und traf noch eine Deutsche, mit der ich zunächst durch die Stadt spazierte. Uppsala scheint zunächst wie eine kleine Stadt vor Stockholm, aber hat an sich viel zu bieten und ist die viertgrößte Stadt Schwedens. Ein großes Schloss eine Universität, die größte Kathedrale Skandinaviens und eine Altstadt. Ich schaute mir zuerst das Schloss an und spazierte dann entlang der Universität durch den botanischen Garten. Ich schaute mir die Kathedrale von innen an (kostenloser Eintritt) und lernte dort etwas über Nathan Söderblom. Er interessierte mich auch nur, weil wir in Kempen eine Söderblomstraße haben. Also für alle, die ihn nicht kennen, er war Relogionswissenschaftler und trug zur Ökumene bei. Außerdem ist er Friedensnobelpreisträger.

Nachdem ich genug über Nathan Söderblom gelernt hatte, machte ich mich auf den Weg nach Gamla Uppsala (Gamla heißt alt, was gar nicht mal so abwegig ist, denn gamlig heißt im Deutschen ja auch nicht mehr neu). Dort erblickte ich eine alte Stadt mit vielen Hügeln, einer alten aber süßen Kirche und mehreren Museen. Dann traf ich noch einen Österreicher, der, wie der Zufall es so will, in St. Johann auf die Tourismusschule ging und umrundete mit ihm die Hügel von Gamla Uppsala.

Schließlich brachte er mich nach Stockholm, wo ich ins Hostel eincheckte und die Freiburger wider traf, aber auch neue Bekanntschaften machte. Wir kochten Nudeln zusammen, ich genoss die heiße Dusche und am Abend machten wir die Straßen von Stockholm noch etwas unsicher.

Ein Abschlussfazit zu Uppsala: Es ist eine sehr schöne Studentenstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten, aber eindeutig zu wenig Lebensmittelläden (ich habe keinen gefunden und musste mir deswegen ein Wasser für 3,50€ im Kiosk kaufen). Es hat einen gewissen Amsterdam flair, aufgrund der vielen Fahrräder und Brücken. Ich würde die Stadt jedem weiter empfehlen, der eine offene und gutherzige Stadt erwartet.

Mittwoch 1. September

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