Aufbruch

Vielleicht bin ich nur ein kleiner Funke
Und falle ich auf kalten Stein
Ist mein Leuchten schnell versunken,
Erlischt mein heller Schein.

Doch falle ich auf dünnes Holz,
Das sich leicht entzündet,
Entbrenne ich es stolz,
Dass es in heißen Flammen mündet.

Es springt über und es lauert,
Und leckt an dicken Scheiten,
In der Glut kauert
lässt sich von der Hitze leiten.

Wie ein Lauffeuer verkünden wir Ideen,
Und reißen jeden mit,
Die eine Aufgabe für sich sehen.
So zeichnet jeder Schritt
Spuren und hinterlässt eine Botschaft,
Sie spricht von Veränderung
Mit vereinter Kraft
Schaffen wir Erneuerung.

Nur mit bloßer Kraft
Können wir keine Eisenstangen verbiegen,
Erhitzt man sie,
Lassen sie sich an jede Form schmiegen.

Vielleicht bin ich nur ein kleiner Funke
Und falle ich auf Asphalt,
Sind meine Ideen schon ertrunken,
Der Aufbruch, er bleibt kalt.

Doch stoße ich auf hörende Ohren,
Auf sich öffnende Augen,
Entfachen wir ein Toben,
Und stärken unseren Glauben,

Dass wir etwas erreichen,
Denn unser Feuer wird jeder sehen,
Wir werden nicht mehr weichen.
Wir werden nicht mehr gehen.

Vielleicht warst du ein kalter Stein,
Der sich nicht entzünden ließ,
Doch wirst du es für immer sein?
Oder kommst du mit und genießt
Den Aufbruch

Ich denke, jeder von uns hatte schonmal, das Gefühl, viel zu klein zu sein, um große Veränderungen zu bewirken. Bei den riesigen Problemen, die unsere Welt im Moment treffen, fragen wir uns oft: Was kann ich schon tun?

Manchmal ist dabei nicht die Frage, wie viel wir tun, sondern, was genau wir machen, besonders wichtig. Worauf fallen unsere Taten, unsere Funken, um ein feuer des Aufrbuchs zu entfachen?

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